Gute Vorsätze im Marketingjahr 2026

Marketing im B2B

Stabile Strategie, klare Botschaften

Ja, wir wissen alle, wie das läuft: Im Januar sind wir hochmotiviert, im März holt uns der Alltag ein und im September fragen wir uns, warum wir zu wenig strategisch vorgegangen sind, schon wieder vieles „mal schnell“ gemacht und zu wenig validiert haben. Der Jahreswechsel ist kein Strategiemeeting. Aber er ist ein guter Moment, um kurz innezuhalten und kurz zu hinterfragen:

Was hat wirklich funktioniert? 

Was war viel Aktivität – mit wenig Wirkung?

Was wollen wir 2026 bewusst anders machen?

Was lassen wir bleiben? 

Was möchten wir Neues ausprobieren? 

Gerade im B2B gilt: Marketing darf nicht lauter werden, sondern klarer.
 
 

1. Relevanz vor Reichweite

Im B2B-Umfeld kaufen keine Zielgruppen, sondern Menschen mit Verantwortung. Und die haben wenig Zeit. Was heißt das?

weniger austauschbare Inhalte

mehr konkrete Beispiele

klare Antworten auf reale Fragen des Kunden

Im Klartext: Es darf nicht heißen "Was können wir heute posten?”, sondern “Was hilft unseren Kunden wirklich weiter?”
 

2. Entscheider klarer ansprechen

Eine Überlegung wie „Unsere Zielgruppe sind eigentlich alle“ war noch nie gutes Marketing. In diesem Jahr könnten wir uns vornehmen:

klarer zu segmentieren

Inhalte entlang der Customer Journey zu generieren

weniger mit Bauchgefühl, sondern mit mehr Struktur zu arbeiten

Denn gutes Marketing ist wie eine gute Einladung: Nicht jeder muss kommen, aber die Richtigen sollten sich angesprochen fühlen.
 

3. Marketing näher an Vertrieb rücken

Leads allein genügen nicht. Relevant sind qualifizierte Gespräche, konkrete Chancen und Abschlüsse. Deshalb sollte Marketing 2026 noch stärker vom Vertrieb her gedacht werden:

Feedback aus dem Vertrieb systematisch nutzen

Inhalte entwickeln, die Einwände antizipieren und Gespräche vorbereiten

Erfolg nicht nur an Klicks, sondern an Vertriebswirkung messen

Marketing ist kein Selbstzweck. Nur im Zusammenspiel mit dem Vertrieb werden wirtschaftliche Erfolge erzielt. 
 

4. Technologie sinnvoll einsetzen

KI, Automatisierung, Tools, das sind alles ganz wichtige Punkte. Aber nur, wenn sie ein klares, definiertes Ziel unterstützen:

Technologie zur Effizienzsteigerung und Skalierung nutzen

nicht als Ersatz für strategische Klarheit

nicht als Abkürzung für Relevanz

Tools verstärken gutes Marketing – sie ersetzen es nicht.
 

5. Haltung zeigen statt neutral bleiben

Nur weil es sich um B2B-Kommunikation handelt, heißt das nicht, dass sie emotionslos sein muss. Es geht um klare, glaubwürdige und standfeste Botschaften:

klare Standpunkte

echte Erfahrungen aus Projekten

nachvollziehbare Entscheidungen

Das bietet einen großen Vorteil: Ihre Haltung ist sichtbar und schafft Vertrauen.
 

6. Langfristig denken statt Kampagnen jagen

B2B-Entscheidungen brauchen Zeit. Manchmal sehr viel Zeit. Die Sichtbarkeit bei Ihren Interessenten entsteht nicht über Nacht. Es geht um eine Kommunikation mit:

konsistenten Themen

klaren Botschaften

Wiedererkennbarkeit statt Aktionismus

Denken Sie weniger über einen „großen Wurf“ nach, setzen Sie mehr auf die stabile Linie.
 

Schärfen Sie ihr Marketing

Wir unterstützen B2B-Unternehmen dabei, Marketing wirksam, strukturiert und anschlussfähig für Vertrieb und Wachstum aufzusetzen. 

Auf ein erfolgreiches Marketingjahr 2026!

Frank Putzmann

GESCHÄFTSFÜHRER

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